Gibt
es nach dem Abschluss der Bibel
keine Offenbarungen des Herrn mehr?
Frank Müller

"Prophetische Rede
verachtet nicht"
1. Thess. 5, 20
Viele glauben, dass Gott sich heute nicht mehr mittels Propheten offenbaren würde, dass es keine sog. „Neuoffenbarungen“ gäbe. Gegner von „Neuoffenbarungen“ zitieren oft aus Offenbarung 22,18: „Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind.“ Diese Stelle wird so interpretiert, dass alle Offenbarungen Gottes abgeschlossen seien. Welch ein Irrtum, denn dort wird etwas hineininterpretiert, was da objektiv nicht steht.
Erst mal bezieht sich diese Stelle nicht auf die gesamte Bibel, sondern auf das Buch der Offenbarung (Worte der Weissagung). Zweitens sagt Gott zu den Menschen, dass sie darin nichts verändern dürfen, aber Gott sagt nicht, dass Er sich nicht weiter offenbaren würde. Wenn ein Autor seinem Verleger ein Manuskript für sein neues Buch einreicht, und er diesem Verleger sagt, dass er (der Verleger) daran nichts ändern dürfte, hat dann der Autor damit zu erkennen gegeben, dass er kein weiteres Buch mehr schreiben würde? Natürlich nicht. Bedenken Sie auch, dass Gott seine Geschöpfe liebt. Sollte Er dann seit 2000 Jahren schweigen und keinen Kontakt zu ihnen suchen?
In einem Gespräch mit einem Gläubigen wurde mir der Bibelvers 1. Kor. 13, 8 genannt und als Argument angeführt, dass es heute keine prophetische Reden, kein Reden Gottes mehr gäbe. In dem Vers steht: "Prophetische Eingebungen hören einmal auf, das Reden in Sprachen des Geistes verstummt, auch die Erkenntnis wird ein Ende nehmen." Mein Gesprächspartner hatte völlig recht damit, dass das prophetische Reden einmal aufhört. Wo er aber irrte, ist der Zeitpunkt. Er bezog diese Bibelstelle auf die heutige Zeit, wobei die Bibel ganz klar sich gar nicht auf die heutige Zeit bezieht. Wann hört denn nun das prophetische Reden auf? Im Vers 12 des gleichen Kapitels bekommen wir die Antwort: "Jetzt sehen wir nur ein unklares Bild wie in einem trüben Spiegel; dann aber schauen wir Gott von Angesicht. Jetzt kennen wir Gott nur unvollkommen; dann aber werden wir Gott völlig kennen, so wie er uns jetzt schon kennt." Wenn wir also Gott von Angesicht zu Angesicht schauen, dann wird das prophetische Reden aufhören, weil wir es nicht mehr nötig haben. Oder müssen Sie mit jemanden telefonieren, wenn Sie ihm direkt von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen?
Ein anderer Christen, der neue Worte des Herrn ablehnt, hat mir 1. Kor. 4,6 zitiert: "Nicht über das hinausgehen, was geschrieben steht!" Man wollte mir damit sagen, dass man doch nur bei der Schrift (Bibel) bleiben solle, denn alles andere ginge ja angeblich darüber hinaus, wovor uns der Apostel Paulus "warnte". Schaut man sich die Bibelstelle im Textzusammenhang an, stellt man sehr leicht fest, dass Paulus uns nicht vor der prophetischen Rede warnt, sondern uns dazu auffordert. Im Kap. 14 des selben Briefes redet Paulus davon, dass wir nach der Gabe des prophetischen Wortes trachten sollen. Abgesehen davon, sagt die Bibel selbst von sich, dass in ihr nicht alles steht. In Joh. 20, 23 lesen wir: "Jesus tat vor den Augen seiner Jünger noch viele andere Wunderzeichen, die nicht in diesem Buch stehen" und in Joh 21, 25: "Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn alles einzeln aufgeschrieben würde – ich denke, die ganze Welt könnte die Bücher nicht fassen, die dann geschrieben werden müssten."
Christus verkündete nur eine wahre Lehre - demnach dürfte es im heutigen Christentum auch nur eine Lehre geben. Aber die Tatsache, dass es so viele verschiedene Konfessionen des christlichen Glaubens gibt, zeigt objektiv, dass die meisten die reine Lehre Christi nicht mehr kennen. Paulus sagte daher auch, dass es nur ein wahres Evangelium gibt, "nur sind etliche da, die euch verwirren und das Evangelium von Christus verdrehen wollen" (Gal 1, 7).
Die verschiedenen Konfessionen entstanden ja gerade deshalb, weil die Heilige Schrift unterschiedlich ausgelegt wurde - und jeder nimmt für sich in Anspruch, die wahre Lehre zu besitzen. Menschen sind fehlbar, haben unterschiedliche Ansichten, deshalb gibt es verschiedene Auslegungen der Schrift. Die Bibel berichtet davon, dass Jesus die Schriftgelehrten über falsche Lehren aufklärte. Aber die Schriftgelehrten lehnten Jesus Auslegung der Schrift ab, ja sie erkannten nicht mal Jesus als Gottes Sohn! Daraus sollten wir lernen, dass die Lehre Christi nicht ausschließlich bei Schriftgelehrten zu suchen ist. In der Bibel wird diese, meine, Erfahrung bestätigt. Dort steht: "Ich werde vernichten die Weisheit der Weisen und verwerfen die Klugheit der Klugen. Wo bleiben da die Weisen? Wo die Schriftgelehrten?" (1. Korinther 1, 19-20). Und bei Matthäus 11, 25 lesen wir: "Vater, du Herr über Himmel und Erde, ich preise dich, dass du das alles den Klugen und Gelehrten verborgen, aber den Unmündigen offenbar gemacht hast."
Ich persönlich habe früher die Wahrheit ausschließlich bei Schriftgelehrten gesucht, wurde aber verwirrt, durch ihre unterschiedlichen Auslegungen. Einige oder viele Schriftgelehrten wehren sich heute gegen göttliche Auslegung der Schrift, genauso wie damals zur Zeit des Neuen Testamentes. Wenn Menschen etwas falsch auslegen, dann will und muss Gott falsche Lehren berichtigen. Oder schätzen wir menschliche Auslegung der Heiligen Schrift höher als göttliche Auslegung? Oder glauben wir an einen Gott, der seine Kinder bei all den verschiedenen Lehren alleine lässt und dass er schweigt? Nur Gott alleine kann uns die Wahrheit vermitteln! Ich überlegte mir mal, was wohl wäre, wenn man heute ein weiteres Evangelium finden würde. Würde man dieses in die Bibel aufnehmen? Selbst wenn das neugefundene Evangelium noch so authentisch sei, würde man es m. E. nicht in die Heilige Schrift aufnehmen, weil man es gewohnt ist, "nur" 4 Evangelien zu haben. Mit diesem Beispiel möchte ich deutlich machen, dass man sehr stark am traditionellen Glauben festhält. Dies sind aber nur Spekulationen meinerseits. Die Frage ist nun, ob die Bibel weitere Offenbarungen angekündigt hat.
Stimmt, mit der Bibel haben wir alles, was wir brauchen. "Warum sollte sich der Herr also weiter offenbaren?", fragen so manche, die meinen, dass der Herr heute schweigt. Der Herr sucht eine Beziehung zu uns. Eine Beziehung zu haben bedeutet auch, dass man miteinander spricht. Desweiteren brauchen wir die Offenbarungen zur Ermahnung, Tröstung und Erbauung (1. Kor. 14, 3) sowie "zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus, bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus; damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen, sondern, wahrhaftig in der Liebe, heranwachsen in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus" (Epheser 4, 12-15). Ferner sagt das Zitat aus, wie lange es die Propheten geben wird und zwar "bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes" gelangt sind (Epheser 4, 13). Wie eben gesagt, haben wir im Christentum keine Einheit und der Herr wird daher nicht schweigen.
Die Bibel selbst kündigt aber auch an anderen Stellen neue Offenbarungen an! Ich möchte hier einige Stellen zitieren:
Matthäus 28, 20:
„Und siehe, Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende!“
Johannes 10, 16 und 27:
„Und ich habe noch andere Schafe, ... und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.“
„Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach.“
„Wer Meine Gebote hat und hält sie, der ist's,
der Mich liebt. Wer Mich aber liebt, der
„Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen
Mein Vater senden wird in meinen Namen, der wird euch a l l e s lehren und euch
erinnern, alles des, was Ich euch gesagt
„Wenn aber der Tröster kommen wird, welchen Ich
euch senden werde vom Vater, der
„Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in a l l e Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
„Und es soll geschehen in den letzten Tagen,
spricht Gott, da will Ich ausgießen von
Auch in Matthäus 23, 34 werden weitere Propheten angekündigt: "Ich werde euch Propheten, weise Männer und echte Gesetzeslehrer schicken. Ihr werdet einige von ihnen töten". "Schriftgelehrte", die die Neuoffenbarungen ablehnen, "töten" im geistigen Sinne die heutigen Propheten wie Lorber und Dudde, indem sie diese als "Wortverdreher" bis hin zum "Betrüger" abstempeln. Auch in der Apostelgeschichte 7, 51-52 kann man lesen, dass die Pharisäer, die das Wort Gottes lehrten und predigten, vom Heiligen Geist, der zu den Nachfolgern Jesus spricht, nichts wissen wollten und von daher keine Ahnung von diesem hatten. Stephanus rief zu diesen Pharisäern: "Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ich widerstrebt allzeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Und sie haben die getötet, welche die Ankunft des Gerechten vorher verkündigten, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid." (Früher wurden nämlich neue, echte Propheten abgelehnt, verfolgt und teilweise getötet. Erst viel später hatte man diese anerkannt.) Leider gibt es auch heute diese "Halsstarrigen", die dem Wirken des Heiligen Geistes widerstreben. Bei welchen Gottes Knechten wurde und wird nicht versucht, diese unmöglich zu machen? Solche Pharisäer "warnen" für den Knechten Gottes. Jesus sagte daher auch nicht umsonst in Matthäus 23, 24 über die "Schriftgelehrten", die seine Lehren falsch auslegten und ihn als Betrüger sahen: "Ihr wollt die Menschen führen und seid selbst blind".
Dass die Offenbarungen nach Jesus Erdengang nicht aufgehört haben, zeigt sich auch an dieser Bibelstelle: "Ihr Lieben, glaubt nicht allen, die vorgeben, Botschaften des Geistes zu verkünden! Prüft sie, ob der Geist Gottes aus ihnen redet. Denn diese Welt ist voll von falschen Propheten" (1. Joh. 4,1) Johannes sagt hier nicht, dass es nun keine Propheten mehr geben würde, er sagt nicht, dass alle Propheten "falsch" seien. Nein, im Gegenteil, er gibt Unterscheidungsmerkmale an, woran man wahre Propheten erkennen kann. Auch Johannes bezeugt demnach, dass Gott nicht aufgehört hat zu reden.
Nehmen wir nun ein Zitat aus der Bibel, welches ich bereits eben aufführte:
„Aber der Tröster, der Heilige Geist, welchen Mein Vater senden wird in meinen Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern, alles des, was Ich euch gesagt hab.“ (Johannes 14, 26)
Neuoffenbarungskritiker sagen: "Das hat Er ja nicht nicht für uns heute verhießen sondern damals seinen Jüngern". Dies würde also nur den damaligen Jüngern gelten. Die ganze Bibel spricht in unsere heutige Zeit hinein. Wenn Jesus im Vers 14 des selben Kapitels sagt "Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun" käme keiner auf die Idee zu behaupten, dass das nur Seinen Jüngern gelten würde. Wie selbstverständlich nimmt jeder Christ das als eine Zusage für sich persönlich an!
Was Jesus also damals Seinen Jüngern sagte, gilt natürlich auch für Seine heutigen Jünger. Kurz: wer Ihm nachfolgt, der ist Sein Jünger und dem wird Er sich offenbaren (Johannes 14, 21) und Er wird von Gott gelehrt werden (Johannes 6, 45; siehe auch Jesaja 54, 13).
Die Zeit des alten Testamentes, war das Zeitalter des Vaters. Die Zeit des Neuen Testamentes, war das Zeitalter des Sohnes. Folglich leben wir nun im Zeitalter des Heiligen Geistes, den Jesus nach Seiner Rückkehr zum Vater uns schließlich versprochen hat.
Wollen wir uns von Gott belehren lassen?
Des Weiteren fordert uns Apostel Paulus dazu auf, das Reden Gottes in uns wahrzunehmen: "Von den Gaben des Geistes wünscht euch besonders die Fähigkeit, prophetische Weisungen zu verkünden. Wenn du aber prophetische Weisungen empfängst, kannst du sie an andere weitergeben" (1. Kor. 14, 1+3). Oder in 1. Kor. 14, 39 heißt es: "Meine Brüder und Schwestern, bemüht euch also um die Gabe der prophetischen Rede". Wir sollen die Weisungen, die wir empfangen, auch nicht verachten: "Unterdrückt nicht das Wirken des Heiligen Geistes. Verachtet nicht die Weisungen, die er euch gibt" (1. Thess. 5, 19-20). Aber genau das passiert, wenn wir Neuoffenbarungen außer Acht lassen.
Daher ist es auch eine Überlegung wert, ob die Lehre, dass Gott heute nicht mehr zu Seinen Geschöpfen sprechen würde, eine satanische Lehre ist. Was machen denn viele Christen, die dieser Lehre glauben? Sie hören einfach nicht hin, wenn Gott heute zu ihnen spricht, sie verachten die Weisungen des Heiligen Geistes - also ganz im Sinne Satans.
Dass Satan, das prophetische Reden bekämpfen wird, wurde uns in der Bibel vorhergesagt. In Offenb 12, 17 steht: "Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, Krieg zu führen mit den Übrigen ihrer Nachkommenschaft, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu haben." Was ist das "Zeugnis Jesus"? Die Antwort gibt uns Offenb 19, 10: "Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung." Satan wird versuchen, das Zeugnis des Geistes Gottes zu eliminieren, denn "wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk". (Spr. 29, 18).
Zu erwähnen ist auch, dass es genügend Zeugnisse des inneren Wortes von Kirchenväter, Mystikern und Kirchenmännern gibt. Zu allen Zeiten konnten und können Menschen davon berichten, dass Gott hörbar zu ihnen sprach und spricht, also Seine Reden niemals aufgehört haben.
Dass Gott heute nicht mehr reden würde, ist ein Dogma, was eine Prüfung nicht standhält. Wer sich mit dem letzten Buch der Bibel, mit der Offenbarung des Johannes, beschäftigt hat, wird wissen, dass dort u. a. davon die Rede ist, dass die Kirchen in der Endzeit (also unsere Zeit) nicht die reine Lehre Gottes vertreten. Der Herr lässt uns nicht wie Waisenkinder alleine (Joh 14, 18), denn er ist immer bei uns, bis zum Ende der Welt (Mt 28, 20).
Wenn der Gedanke, dass es Neuoffenbarung gibt, für Sie neu ist, dann geht es nicht darum, dass Sie dies nun einfach blind glauben. Setzen Sie sich vorurteilsfrei damit auseinander. Halten Sie es wie Apostel Paulus: "Weissagungen verachtet nicht, prüft aber alles, das Gute haltet fest!" Wir sollen aber hören, "was der Geist den Gemeinden sagt" (Offenbarung 3, 22). "Wenn ihr heute die Stimme Gottes hört verschließt euch seinem Reden nicht" (Hebräer 3, 7-8).
Zu den bedeutsamsten christlichen Propheten der Neuzeit gehören Bertha Dudde (1891-1965), welche fast täglich 28 Jahre lang Kundgaben empfangen durfte (das gedruckte Werk umfasst 8200 DIN-A4-Seiten) und Jakob Lorber (1800-1864), welcher 24 Jahre lang Kundgaben des Herrn empfing. Sein Werk umfasst 25 Bände. Beide empfingen die Kundgaben durch das "innere Wort", wie es in der Bibel u.a. bei Johannes 16,12-13 beschrieben ist.
Nicht die Bibel ist der Gipfel der Wahrheit, sondern Gott!
Sehen wir also zu, dass wir nicht den abweisen, der durch Seine Mägde und Knechte redet! (Hebräer 12, 13).
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass Debatten über Neuoffenbarungen nicht in Feindschaft ausarten sollen. Denn der wahre christliche Geist heißt Nächstenliebe!
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(T. 4 Jen. 42) |
"Der natürliche Mensch vernimmt
nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit" (1. Korinther 2,
14).
"Daher kann die Welt den unterweisenden Heiligen Geist nicht empfangen,
denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht." (Johannes 14,
17).
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