
Zusammengestellt von Frank Müller
Jesus sei nicht Gott, Er sei nur ein "besonderer Mensch" gewesen, meinen einige. Diese Auffassung widerspricht der Bibel völlig. Dies soll folgende Übersicht verdeutlichen. Die Übersicht ist nicht vollständig, aber sie zeigt bereits sehr deutlich, dass die Bibel Jesus Christus als Gott sieht.
| Joh 1, 1-3.14 |
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. [...] Und das Wort wurde Fleisch (Jesus) und wohnte unter uns..." Da das "Wort" "Jesus" war, kann man die eben genannte Bibelstelle, statt mit "Wort" mit "Jesus" übersetzen. Es würde dann heißen: "Im Anfang war Jesus, und Jesus war bei Gott, und Jesus war Gott." Eine Bibelübersetzung übersetzt mit: "Das Wort war ein Gott". Mit dieser falschen Übersetzung will man sagen, dass Jesus eins von vielen geschaffenen Engelwesen sei. In ca. 20000 Manuskripten des Grundtextes gibt es nichts, was diese Übersetzung bestätigen könnte. Weiterführende Infos hierzu. |
| Hebr 1, 8-9 |
Der Herr redet Seinen Sohn als Gott an: "Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit... Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Gefährten!" |
| Röm 9, 5 |
"...welcher auch sind die Väter, aus welchen Christus herkommt nach dem Fleische, der da ist Gott über alles, gelobet in Ewigkeit! Amen." |
| Joh 1, 11 |
Jesus wird als Schöpfer dieser Welt bezeichnet und die Menschen als Seine Geschöpfe: "Er kam in seine eigene Schöpfung, doch seine Geschöpfe, die Menschen, wiesen ihn ab". |
| Joh 5, 23 |
"Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat." Wäre Jesus nicht der leibhaftige Gott, wäre diese Aussage eine Gotteslästerung, weil kein Geschöpf Ehre und Anbetung annehmen darf, da diese nur Gott zusteht. Zwei Beispiele für das Verbot von Anbetung von Geschöpfen: Johannes fiel vor einen Engel nieder, um diesen anzubeten. Der Engel sagt zu ihm: "Tu das nicht! Ich bin ein Diener Gottes wie du und deine Brüder, die Propheten, und wie alle, die sich nach den Worten dieses Buches richten. Bete Gott an!" (Offen 22, 8-9). Petrus untersagte Kornelius, ihn anzubeten: "Petrus zog ihn hoch und sagte: »Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch!«" (Apg 10, 25-26). |
| Joh 8, 58 |
Jesus: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich". Dieser Satz ist nur möglich, wenn Jesus Gott ist, da nur Gott allgegenwärtig und ewig ist. |
| Joh 10, 30 |
Jesus: "Ich und der Vater sind eins." |
| Joh 12, 44-45 |
Jesus glauben heißt Gott glauben: "Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. |
| Joh 8, 19 | Wer Jesus kennt kennt den Vater: "Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater." |
| Joh 14, 7 |
Jesus stand vor Seinen Jüngern und sagte ihnen, dass sie den Vater, also Gott, sehen: "Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen; und von jetzt an erkennt ihr ihn und habt ihn gesehen". |
| Joh 14, 8-9 |
Philippus sagte zu Jesus, dass Er ihnen den Vater zeigen möge. Jesus antwortete: Nun bin ich so lange mit euch zusammen gewesen, Philippus, und du kennst mich immer noch nicht? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du dann sagen: 'Zeige uns den Vater'?" Hier sagt Jesus unmissverständlich, dass Er selbst der Vater ist. |
| Joh 15, 23 |
Wer Jesus hasst, hasst den Vater: "Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater." |
| Joh 20, 28 |
Thomas zu Jesus Christus: "Mein Herr und mein Gott!". Daraufhin bestätigt Jesus dies: "Weil du mich gesehen hast, hast du geglaubt." |
| 1. Joh 5, 20 |
Auch Johannes bezeichnet Jesus als Gott: "Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben". |
| Titus 2, 13 |
Paulus beschreibt in seinem Brief an Titus Jesus als Retter und Gott: "...als Menschen, die auf die beseligende Erfüllung ihrer Hoffnung warten und darauf, dass unser großer Gott und Retter Jesus Christus in seiner Herrlichkeit erscheint." |
| Lk 19, 10 |
"Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, das verloren ist." Nur Gott kann selig machen. |
| 1. Tim 1, 15 |
"Das ist gewisslich wahr und ein Wort, des Glaubens wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, die Sünder selig zu machen ." Nur Gott kann selig machen. |
| Mk 2, 5 |
Jesus heilt einen Gelähmten und sagt darauf: "Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!". Nur Gott kann Sünden vergeben. |
| Mk 9, 37 |
Wer Jesus aufnimmt, nimmt den Vater auf. Jesus: "Wer eins von solchen Kindern aufnehmen wird in meinem Namen, nimmt mich auf; und wer mich aufnehmen wird, nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat." |
| Kol 1, 16-17 |
Wie in Joh 1, 11 wird auch hier gesagt, dass durch Jesus alles geschaffen wurde: "Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm." |
| Kol. 2, 9-10 |
"In Christus wohnt wirklich und wahrhaftig die Heilsmacht Gottes in ihrer ganzen Fülle, und durch ihn wird euch die Fülle des Heils zuteil, nicht durch irgendwelche anderen Mächte. Denn Christus ist das Oberhaupt jeder Macht und Gewalt im ganzen Kosmos. |
| Sach 12, 10 |
Gott selbst bezeichnet sich im Alten Testament als den, der "durchstochen" wurde: "...und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben". |
| Jesaja 9, 5 |
Das alte Testament bezeichnet den Messias als "ewigen Vater": "Denn ein Kind ist geboren, der künftige König ist uns geschenkt! Und das sind die Ehrennamen, die ihm gegeben werden: umsichtiger Herrscher, mächtiger Held, ewiger Vater, Friedensfürst." |
| Mt 18, 20 |
Jesus sagt: "... wo zwei oder drei versammelt sind in meinem [Jesu] Namen, da bin ich in ihrer Mitte". Nur Gott hat die Fähigkeit, an jedem Ort zu sein (Allgegenwart). |
| Joh 8, 51 |
"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: 'Wenn jemand mein [griech. emon] Wort bewahren wird, so wird er den Tod nicht sehen in Ewigkeit'". Nur Gott kann vor dem ewigen Tod bewahren, Jesus sagt aber "mein Wort", nicht Gottes Wort. |
| 1. Kor. 1, 2 |
In der besagten Bibelstelle fordert uns Paulus auf, zu Jesus zu beten: "Darüber hinaus gilt unser Brief allen, die sich zu Jesus Christus, unserem gemeinsamen Herrn, bekennen und seinen Namen anrufen, wo sie auch sind." Da man nur zu Gott beten soll, wird auch hier Jesus mit Gott gleichgestellt. |
| Phil 2,10-11 |
Auch hier soll Jesus angebetet werden: "Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind, auf der Erde und unter der Erde; alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!« Und so wird Gott, der Vater, geehrt." |
| 1. Tim 4, 10 |
"Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt. Er ist der Retter aller Menschen." Der Retter aller Menschen ist Jesus, welcher hier als Gott bezeichnet wird. |
| Joh. 21, 17 |
Petrus sagt zu Jesu: "Herr, du weißt alle Dinge." Nur Gott ist allwissend. |
| Off. 5, 13-14 | Jesus, das Lamm, wird angebetet: "Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm den Lobpreis und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an." |
| Off. 17, 14 | Jesus, das Lamm, wird als Herr, der Herren und König, der Könige bezeichnet: "Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige.". In 5. Moses 10, 17 wird Gott auch als Herr, der Herren bezeichnet. |
| Phili. 2, 5-7 | Hier wird ganz konkret gesagt, dass Jesus Gott war, er sich aber selbst zum Knecht machte, also Mensch wurde: "Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an." |
| Sacharja 11, 13 | Wie wir aus dem NT wissen, wurde Jesus für 30 Silberstücke verraten. In Sacharja wurde dieses Ereignis prophetisch von Jahwe hervorgesagt. Jahwe stellt sich mit Jesus gleich: "Darauf sagte der Herr zu mir: »Diese stolze Summe bin ich ihnen also wert! Wirf das Silber dem Schmelzer hin!« Ich nahm die 30 Silberstücke und warf sie im Tempel dem Mann hin, der das Gold und das Silber einschmilzt. |
Jesus Christus sagt in Offenbarung 22, 13: "Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende". Genau das selbe sagt auch der Vater in Kapitel 1, 8 von sich: "Ich bin das A und das O – der ist und der war und der kommt, der Herrscher der ganzen Welt«, sagt Gott, der Herr." Ferner sagt hier der Herr, der Vater, dass Er selbst kommen wird. Auch hier sieht man die Parallele zu Jesus Christus, da ja das Kommen des Sohnes erwartet wird.
In Jesaja 44, 6 steht: "Der HERR, Israels König und sein Befreier, der Herrscher der Welt, sagt: »Ich bin der Erste und ich bin der Letzte; außer mir gibt es keinen Gott.«". Das selbe von sich sagt Jesus auch in Offenbarung 22, 13 wie eben erwähnt so wie auch in Offenbarung 1, 17: Der Apostel Johannes berichtet, wie er dem auferstandenen Christus begegnet ist: "Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen zu Boden. Er legte seine rechte Hand auf mich und sagte: »Hab keine Angst! Ich bin der Erste und der Letzte." Jesus nimmt also für sich persönlich den selben Titel in Anspruch, wie der Herr selbst (Jesaja 44, 6).
In 2. Mose 3, 13-15 offenbart der Herr am Berg Horeb Seinen Namen: "Ich bin". Dieses "Ich bin" benutzt Jesus immer wieder: "Ich bin das Brot des Lebens", "Ich bin die Tür", "Ich bin das Licht der Welt", "Ich bin der Weg", "Ich bin das Alpha und das Omega", "Ich bin die Wahrheit", Ich bin die Auferstehung und das Leben", "Ich bin der gute Hirte", "Ich bin von oben her", "Ich bin das lebendige Wasser" usw. Diese ständigen "Ich bin"-Wiederholungen sind eine deutliche Parallele zum Namen Gottes, womit Er aussagt, dass er Gott ist.
Nicht nur die Freunde von Jesus erkannten, dass er sich als Gott ausgab, sondern auch seine Feinde erkannten dies. Die jüdischen Behörden hatten keinen Zweifel daran, dass Er behauptete, Gott zu sein. Als Jesus fragte, weshalb man ihn denn steinigen wolle, antworteten sie: "Wir steinigen dich nicht wegen einer guten Tat, sondern weil du ein Gotteslästerer bist. Du bist nur ein Mensch und gibst dich als Gott aus" (Joh. 10, 33).
Diese Ausführungen sollten genügen, um eindeutig zu zeigen, dass Jesus Gott war. Nachfolgend einige Stellen, die von Irrlehrer falsch ausgelegt werden, so dass sie zum falschen Schluß kommen, dass Jesus nicht Gott sei.
Oft gebrachte Einwände, dass Jesus nicht Gott sei
In Matthäus 27, 46 sagt Jesus: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Da Jesus so sprach, könne Er nicht Gott sein, meinen Irrlehrer. Warum sprach Jesus so? Zu diesem Zeitpunkt trug Jesus alleine die Sünden der Welt. Diese Sünden trennte die Gemeinschaft mit dem Vater, so dass Er ihn nicht mehr mit "Vater" ansprach, sondern mit "Mein Gott". Da die Sünde durch einen Menschen in die Welt kam, musste sie auch wieder durch einen Menschen getilgt werden. Demnach hat Jesus in diesem Moment nicht als Gottheit, sondern als Mensch gelitten. In der Hoffnung-für-alle-Übersetzung lesen wir bei Röm 5, 18: "Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen - Adam - sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen - Christus - haben alle die Chance zu einem neuen Leben mit Gott". Matthäus 27, 46 stellt also lediglich den Augenblick dar, wo Jesus als Mensch - nicht als Gottheit! - am Kreuz hing. Dieser Vers ist demnach eine "Momentaufnahme", aus welchem man nicht die Lehre aufbauen kann, dass Jesus nicht generell Gott war. Eine weitere Erklärung hierzu können Sie bei Bertha Dudde hier nachlesen.
Es gibt auch die Vorstellung, dass Jesus der "Erzengel Michael" sei, also nicht der Sohn Gottes. In Hebräer 1, 6 steht: "Alle Engel Gottes sollen sich vor ihm niederwerfen". Geht man fälschlicherweise davon aus, dass Jesus der "Erzengel Michael" sei, läge die Konsequenz in der zitierten Bibelstelle darin, dass Engel einen Engel anbeten. Ferner hat Gott nie einen Engel als Seinen Sohn bezeichnet (Hebr 1, 5).
Jesus: "Amen, ich versichere euch: Der Sohn kann nichts von sich aus tun; er kann nur tun, was er den Vater tun sieht." (Apg 5, 19). Hier sagen gerne christliche Sondergemeinschaften, dass dies ein Hinweis darauf wäre, dass der Sohn nicht allmächtig wäre, da Jesus ja zugibt, nichts aus sich selbst tun zu können. Ist es wirklich so? Niemand kann sagen, dass er nichts tun könnte. Wir können sehr viel aus uns heraustun: Wir können Gott ungehorsam sein, von ihm weggehen, wir können ihn verleugnen, wir können selbstsüchtig sein. Jesus Christus konnte das alles allerdings nicht. Jesus war so sehr dem Willen des Vaters hingegeben, Er war so sehr moralisch Vollkommen, dass Er überhaupt nichts anderes von dem tun konnte, was Ihm der Vater aufgetragen hatte. Daher geht dieser Vers auch weiter: "Was der Vater tut, genau das tut auch der Sohn." Diese Stelle ist eine starke Aussage, dass Jesus mit dem Vater völlig gleich ist, da Jesus nur das tut, was der Vater tut.
Auch folgender Vers wird gerne als "unwiderlegbarer" Beweis geführt, dass Jesus nicht Gott sei. Jesus sagt in Joh 14, 28, dass der Vater größer als Er wäre: "Ihr habt gehört, wie ich zu euch sagte: 'Ich verlasse euch und werde wieder zu euch kommen.' Wenn ihr mich wirklich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn er ist größer als ich." Als Jesus hier auf Erden war, war Er den Menschen ausgeliefert, während der Vater sich im Himmel befand, dem kein Mensch was anhaben konnte. Der Vers sagt also aus, dass der Vater größer ist in Bezug auf die Stellung, aber nicht, dass Er größer ist in Bezug auf die Person. Nach der Rückkehr von Jesus in den Himmel, war der Vater nicht mehr größer als der Sohn.
Ferner wird folgender Vers missgedeutet, dass Jesus nicht Gott sei: "Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn des Vaters, aller Schöpfung" (Kor. 1, 15). Hier wird Jesus als der "Erstgeborene" bezeichnet und so behaupten man, Er sei ein Geschöpf. Das Wort "Erstgeborener" wird in der Bibel unterschiedlich gebraucht. Erst mal steht es dafür, dass der "Erstgeborene" derjenige ist, der als erster das Licht dieser Welt erblickte. Der Begriff "Erstgeborener" wird in der Bibel auch anders verwand, und zwar in dem Sinne, dass eine "Vorrangstellung" ausgedrückt werden soll. Im Psalm 89, 28 sagt der Herr über David: "Ich mache ihn zu meinem Erstgeborenen, zum höchsten unter den Königen der Erde." Zeitlich gesehen war David das 8. Kind der Familie Isais, also nicht der "Erstgeborene" im zeitlichen Sinne. Er wurde von Gott zum "Erstgeborenen" gemacht und Gott sagt uns auch, was Er damit meint: David soll höher sein als alle Könige der Erde. Im gleichen Sinne wird Jesus als der "Erstgeborner" aller Schöpfung genannt. Nicht, weil Er als "erster" das Licht der Welt erblickte, sondern weil Seine Stellung über alle anderen steht. Zwei Verse weiter wird das im Kor 1, 17 bestätigt: "Er steht über allem, und alles besteht durch ihn." Der "Erstgeborene" ist also in diesem Sinne der, der die höchste Stellung inne hat.